In der Kathedrale der Mantarochen – Indonesien

Ein ganz besnders beeindruckender „moment of a lifetime“ wartet im Komodo National Park in Indonesien. Dieses Weltnaturerbe muss man sich vorstellen wie eine große, blaue Badewanne, zweimal so groß wie Berlin, mit hunderten kleinen, meist unbewohnten Inselchen. Dazwischen glasklares Wasser in allen Tönen von türkis bis dunkelblau.

 

Hier leben die Mantarochen. Mit ihren flügelähnlichen Flossen, die eine Spannweite von bis zu sieben Metern haben, und einem Gewicht, das leicht an zwei Tonnen kommt, sind es ganz außergewöhnliche Meeresriesen. Es ist ein surreales Erlebnis zu beobachten, wie sie mit ihren kräftigen Flügelschlägen durch das Wasser gleiten, während die Sonne ihr gedämpftes Licht in die Tiefe schickt. Ein königlicher, aber auch sakraler Anblick! Als sei der Ozean eine gigantische Kathedrale!

 

An Land, da wartet ein anderes Tier der Superlative, der Komododrache, den es nur noch auf wenigen Inseln in Indonesien gibt. Er ist die größte Echse der Welt, ausgewachsene Exemplare werden bis zu drei Meter lang und 80 Kilo schwer. Ich gehe ganz vorsichtig hinter unserem Guide auf eine Gruppe dieser speziellen Warane zu. Beim Sicherheitsbriefing hat er erklärt, dass ein Biss von diesen Tieren auf jeden Fall tödlich sei. Mit ihrer gespalteten Zunge riechen sie ihre Beute – am liebsten Hirsche und Wildschweine – auf zehn Kilometer Entfernung. Die Geräuschkulisse während sie einen Hirsch verspeisen und die Knochen knacken, geht mir in Mark und Bein über.

 

Den Komodo National Park bereist man am besten per Boot mit eigener Crew. Man tuckert zwischen den Inseln hin und her, sucht sich die schönsten einsamen Strände zum Anlanden und fühlt sich dabei wie Robinson Crusoe. Zwischendurch taucht man ab und erkundet die farbenfrohe und noch wunderbar intakte Unterwasserwelt per Schnorchel oder mit der Tauchflasche. Unsere Yachten haben die komplette Tauchausrüstung an Bord und einen erfahrenen Divemaster, der Ihnen die schönsten Plätze unter Wasser zeigt, versprochen!