Im Schatten des Taj Mahal:
The Oberoi Amarvilas

Als Andenken an seine geliebte Frau Mumtaz ließ der Mogul Shah Jahan im Jahre 1631 das Taj Mahal in Auftrag geben. 17 Jahre lang bauten tausende Menschen und Elefanten an dem monumentalen Mausoleum, das heute zu den sieben Weltwundern der Moderne zählt.

Als die Architekten Ende der 1990er Jahre den Auftrag bekamen, nur 600 Meter von diesem romantischsten Denkmal der Welt entfernt ein neues Oberoi-Hotel zu bauen, da war das für sie Herausforderung und Ehre zugleich.

Klar gab es da einige Vorgaben: Der Hotelbau durfte die weiße Kuppel des Taj Mahal nicht überragen und alle 100 Zimmer sollten einen direkten Blick auf das Prachtwerk haben. Außerdem durfte die Architektur nicht versuchen, das Welterbe-Bauwerk zu übertrumpfen – denn dieser Versuch kann nur misslingen –, gleichzeitig sollte es aber neben so einem majestätischen Nachbarn bestehen können.

Heraus kam ein Meisterwerk: Eingebettet in grüne Gärten, mit terrassenförmig angelegten Wasserspielen, kreierte man ein Pendant zum Taj Mahal – in beigem Sandstein, angelehnt an die üppige Architektur der Mogule, aber modern interpretiert. Und das Gebäude hat es in sich. Der Gast betritt das Hotel durch einen ausladenden Innenhof mit Wasserfontänen. Dann, in der Lobby angekommen, verfällt er ins Staunen. Sie ist wie ein prächtiger Dom gebaut, die überdimensionale Kuppel ist mit dunklen, kobaltblauen Ornamenten verziert – und überall der spektakuläre Blick auf die Liebeserklärung aus Marmor. Diesem besonderen Zauber kann man sich einfach nicht entziehen, und so ist das Hotel die perfekte Kulisse, um den Antrag zu stellen oder das Jawort zu erneuern – romantischer geht es nicht!«

Das Taj Mahal ist eine Träne auf der Wange der Zeit», schreibt der bengalische Dichter Rabindranath Tajore. Das Oberoi Amarvilas ist der beste Logenplatz, das zu verstehen.

 



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