Uruguay, das Haus mit Garten

So wird das kleine Land in Südamerika im Spaß genannt, denn von den 3,4 Mio. Einwohnern lebt quasi die Hälfte in der Hauptstadt Montevideo, die inmitten der Pampa, also dem riesigen Garten, liegt. Neben seinen ‚großen’, berühmten Nachbarn Brasilien und Argentinien klingt Uruguay ein wenig wie ein armes Geschwisterchen und ist deshalb auch touristisch eher unentdeckt.

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Aber das täuscht, denn von November bis Februar badet hier die High Society von Südamerika, entweder à la Miami im glitzernden Punta del Este oder mit Hampton-Ibiza Feeling im 20 Minuten entfernten Jose Ignacio. Und dort ist es wunderschön und idyllisch: Traumstrände, weiße Dünen und flache, einzelne Häuser – alles wirkt so ein bisschen wie auf Sylt. Das gefiel der norwegischen Familie Vik so gut, dass sie gleich zwei ausgefallene Strandhotels und, nah im Landesinnern, eine sehr spezielle Estancia gebaut haben – alle drei Häuser haben Weltklasseflair. Die ‚Vik Retreats‘ haben das verschlafene Fischerdorf auf die Hotlist gesetzt und weltweit für Furore gesorgt, denn es sind nicht einfach schöne Hotels, sondern Retreats mit echter Kunst. Oder besser noch, schaut man sich das Hotel Playa Vik an, das Gebäude ist bereits wie eine Skulptur, die Innen dann auch noch eine außergewöhnliche Kunstsammlung beherbergt: Neben namhaften Künstlern des Landes findet sich beispielsweise unter anderem auch ein Anselm Kiefer. Und in der Estancia, einem riesigen Anwesen auf dem Land mit Pferdestall und Polo, da begibt man sich sozusagen schon beim Schlafen auf eine ‚Art‘ Safari, denn hier wurde jede der 12 Suiten von jeweils einem anderen uruguayanischen Künstler gestaltet. Das alles ist ein Festival für die Augen. Jose Ignacio lockt mit coolen Barfuß-Restaurants, schicken Designerläden, Polo, Ausstellungen und sogar Shack Yoga aus den Hamptons.

Vom Weltklasseflair der ‚Vik Retreats‘ zur Schönheit der Weinregion von Uruguay

Vielleicht möchten Sie bei Ihrer Reise ja auch mehr von dem ‚Haus mit Garten’ sehen, dann empfiehlt sich folgende Route: Mit der Fähre brauchen Sie eineinhalb Stunden von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento, wo die Zeit wirklich stehen geblieben ist. Die altertümlichen Gässchen aus Kopfsteinpflaster versetzen Sie ein paar hundert Jahre zurück. Das historische Gefühl der alten Mauern wird noch verstärkt in der uralten Bodega El Buen Suspiros, die versteckt in einer der holprigen Gassen liegt. Entdecken Sie hier die Weine des Landes, die Ihnen mit ,Picadas’ gereicht werden – kleine köstliche Käse- und Wursthappen aus der Region. Apropos Wein, die besten Anbaugebiete liegen ca. eine Stunde nordwestlich von hier bei Carmelo und der Abstecher in diese liebliche Weinregion empfiehlt sich auf jeden Fall. Lustig ist, dass hier tatsächlich jeder Wein anbaut: der eine im großen Stil mit Ländereien und Bodegas, der andere mit den Reben in seinem Vorgarten und einer handbetriebenen Presse im Hinterhof. Die 100 Flaschen reichen dann einen Winter lang.

Montevideo: Wohnen im Bohemian-Style oder Grande hinter historischen Mauern

Montevideo, vier Stunden östlich, ist hingegen eine quirlige Großstadt mit Strandpromenade, historischem Theater, Plaza Independencia, sonntäglichem Flohmarkt, Markthallen und der Leidenschaft für Tango und Matetee. Hier wohnt man entweder im Bohemian-Style im Alma Historica downtown oder Grand, hinter den historischen Mauern des Sofitel Carasco etwas außerhalb der Stadt. Von hier aus sind es zweieinhalb Stunden an der Küste entlang zu den Schönen und Reichen in Punta del Este und ein kleines Stück weiter nach Jose Ignacio und Shakira, die hier nicht ohne Grund eine Villa besitzt.