The Mukutan Retreat

„Ich träumte von Afrika“ – das haben Sie sicher schon gehört oder gelesen. Der autobiografische Bestseller von Kuki Gallmann wurde in 21 Sprachen übersetzt und mit Kim Basinger verfilmt.

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Die Kurzfassung:

Die gebürtige Italienerin machte ihren Traum wahr, als sie vor 30 Jahren mit Mann Paolo und Sohn Emanuele nach Kenia auswanderte. Sie kauften eine Ranch mit 350 Quadratkilometern Land. Aber das Schicksal schlug grausam zu: Paolo verlor sein Leben bei einem Autounfall, als Kuki mit Tochter Sveva schwanger war. Sohn Emanuele starb nach einem Schlangenbiss. An solchen Traumata kann ein Mensch zerbrechen, doch Kuki Gallmann machten sie stark. Den Plan der Rinderzucht gab sie auf und wandelte die Ranch Ol Ari Nyiro in die „Gallmann Memorial Stiftung“ um. Dabei entstand das wohl einzige noch vollständig intakte Ökosystem Ostafrikas und ihr Land auf dem Laikipia Plateau ist ein Vorzeigemodell für gelebten Umweltschutz, die Ranch ein Garten Eden. 400 Vogelarten leben hier, genau wie Elefanten, Löwen, Leoparden, Affen, über 4000 Büffel, mehr als 450 Elefanten, und die größte Ansammlung schwarzer Nashörner auf privatem Land außerhalb der Nationalparks. Kuki ist eine Botschafterin, eine Persönlichkeit, die nicht ruht und von sich sagt, dass sie „a bit excentric“ sei. Stimmt, aber das macht sie umso interessanter. Wissenschaftler aus aller Welt sind regelmäßig zu Gast, Studenten und Schüler aus Kenia erhalten Einblick in Naturschutz und sehen hier zum ersten Mal einen Elefanten in freier Wildbahn – alles finanziert von der Gallmann Stiftung. Kuki weiß: „Die Welt gehört uns nicht, wir sind bloß die Treuhänder.“

Tiergeräusche unplugged, lockend, schmeichelnd – eine Serenade

Die Mukutan-Schlucht verläuft quer durch die Ranch. Oberhalb baute Kuki vier sehr romantische Häuser. Im „Mukutan Retreat“, am Ort der Begegnung, entdeckt der Gast Romantik pur. Mittelpunkt ein Kamin, dessen Flammen ihr flackerndes Licht in Schlafbereich und Bad werfen. Keine Fenster, nach vorne alles offen, beim Blick von der sehr privaten Terrasse über die Schlucht und in die wilde Landschaft bleibt einem die Luft weg. Die Nacht dort ist unvergesslich. Tiergeräusche unplugged, lockend, schmeichelnd – eine Serenade. Ab und an ein Ausrufezeichen, wenn Löwen brüllen, Hyänen hustend bellen, Affen kreischen. Abgeschiedenheit. Jeder Laut ist natürlich. Zum kompletten Abschalten hilft das warme Licht der Kerzen, die leise Klimaanlage des Windes, die Heizung der kuscheligen Wärmflasche. Wenn es einen Ort gibt, an dem der Mensch innehält, andächtig wird und erkennt, dass die Natur moderner Technologie und Rastlosigkeit überlegen ist, dann hier.