Maia ist anders…

Das kleine Edelresort auf der Seychelleninsel Mahé kommt so ganz normal rüber in den Hochglanzprospekten für Badespaß. Darin wird über 30 edle Villen, gediegene Atmosphäre und einen guten Spa gesprochen. Ja, und sicher auch über den exzellenten Service.

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Doch das hilft nicht wirklich dabei, eine Wahl zu treffen. Warum sollte man sich also trotzdem für das Maia Resort auf der Hauptinsel entscheiden? So habe ich auch gedacht, bis ich selbst dort eingecheckt bin. Schon die Fahrt mit deren Chauffeur war anders als bisher Erlebtes, denn dieser sprach von seinen Gästen, als wären sie seine wichtigsten Freunde. Und genau so ging das im Hotel auch weiter, egal wen man wann und wo traf, irgendwie waren die alle wie verzaubert und so liebenswürdig, dass sich mein Hoteltesterpuls sofort halbiert hat. Das geht doch gar nicht, ein Hotel auf den Seychellen, wo alle Angestellten den Extra-Schritt gehen? Doch, bei Maia geht das. Der Manager ist ein wahrer Kreativer – der denkt schon lange nicht mehr über Standards nach, denn diese hat er bereits alle im Griff. Stattdessen beschäftigt er sich mit Emotionen und Erlebnissen für seine Gäste. Das muss man sich mal vorstellen: Die haben ein Programm, da tauchen Sie mit einem Walhai, installieren an diesem 12-Meter-Riesen ein GPS-Gerät und können daraufhin 18 Monate lang diesen Megafisch täglich lokalisieren – danach ist die Batterie alle (keine Sorge, das ist ein wissenschaftliches Programm und keine Tierquälerei). Oder Sie verkosten mit verbundenen Augen sechs wirklich außergewöhnliche Weine und lernen ganz viel über Ihren eigenen Gusto und den Unterschied zwischen Wein trinken und Wein kennen. Dass dabei auch ein Petrus aus 1985 zum Einsatz kommt, rechtfertigt den Preis.

Maia schafft ganz besondere Emotionen

Die Liste der besonderen ‚Emotions’ ist lang und sie stehen eigentlich nur in Konkurrenz mit dem glasklaren Meer, dem weißen Strand, dem Ausflug mit der Yacht, dem leckeren Essen und dem Spa (hier gibt es auch wieder so ein Extra-Ding: Massage mit 30 Fingern). Hedonisten welcome, hört sich nach Honeymoon an – weit gefehlt. Das Maia Resort macht auch für die Kleinen den gleichen Aufstand – und zwar ohne Kinderclub mit festen Uhrzeiten. Ihr Kind hat Interesse am Malen? Dann arrangiert das Team einen lokalen Maler mit kompletter Ausrüstung. Lillifee mag mal in den Spa? Dann gibt es ein Bananasplit- oder Schokoladenbad und Mini-Maniküre. Und wenn die Großen sonst mal eine Auszeit brauchen, dann baut der private Butler Sandburgen mit den Youngsters – und die sind auch noch sehenswert. Cooles Konzept.

24 Stunden war ich da, skeptisch, ob die das wirklich ernst meinen, abgereist mit einem tiefen Wohlbefinden und der Erkenntnis: Die meinen das ernst. Wirklich.

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